Die besten 7 Gasgrills im Test. Unser Testsieger ist der Broilmaster BBQG09DE BBQ. Ein moderner Gasgrill ist praktisch sofort einsetzbar, was ihn deutlich von einem herkömmlichen Holzkohlegrill... zum Ratgeber

1. Platz
  • sehr gutes Grillergebnis
  • einfache Regulierung der Temperaturen
  • einfache Montage und zuverlässige Bedienungsanleitung
  • professionelle Optik
  • stabile Verbauung
2. Platz
  • tolle Optik
  • praktische Ablageflächen
  • günstiger Preis
  • viel Platz für Grillgut
3. Platz
  • handliches Format für einen einfachen Transport
  • sehr leicht zu reinigen
  • ausreichend Grillplatz selbst für 5-6 Personen
  • hochwertige und einwandfreie Zündung
  • sehr präzise regelbare Gaszufuhr

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Ratgeber

Ein moderner Gasgrill ist praktisch sofort einsetzbar, was ihn deutlich von einem herkömmlichen Holzkohlegrill unterscheidet. In den USA, wo der Gasgrill erfunden wurde, setzen bereits 30 % aller Griller auf dieses Gerät.

Doch es sind nicht rein praktische Erwägungen, die den Gasgrill so attraktiv machen. Dieser Grilltyp bietet eine enorme Palette an Einsatzmöglichkeiten. Man kann mit dem Grill vom saftigen Steak über Brot und Pizza bis hin zum Dessert und Kuchen fast alle gängigen Speisen unkompliziert zubereiten.

Die Technik der Gasgrills hat sich zudem in den letzten Jahren immer weiter verbessert, sodass die Geräte inzwischen äußerst komfortabel und sicher ausgestattet sind. Neben einer optimalen Verteilung der Hitze auf dem Grillgut kann ein Gasgrill nämlich auch mit einem vergleichsweise geringen Reinigungsaufwand punkten.

Zwar sagt man den Gasgrills nach, dass sie im Verhältnis zu einem Holzkohlegrill noch deutlich teurer sind. campingaz-partygrill.jpgDoch dieses Merkmal trifft nur auf den Anschaffungspreis zu. Ein Gasgrill hat wesentlich niedrigere Folgekosten als ein Holzkohlegrill, da man weniger für das Brennmaterial ausgeben muss. Somit amortisiert sich auf Dauer der Kaufpreis, wenn man den Grill regelmäßig nutzt.

Wie funktioniert ein Gasgrill?

Statt Kohle, Pellets oder Holz verwendet der Gasgrill Butan- oder Propangas als Brennmittel. In der Regel benutzt man für die Energieversorgung Gasflaschen. In Einzelfällen ist auch ein direkter Anschluss an die Gasleitung möglich.

Das Gas strömt in ein Röhrensystem, das sich unter dem Grillrost oder der Grillplatte befindet. Das Gas entzündet man mit einem Feuerzeug oder Streichholz. Die modernen Gasgrills sind jedoch häufig mit der sogenannten Piezo-Technik ausgerüstet. In diesem Fall drückt man auf einen Knopf am Grill, der mit einem Zündfunken das Gas entflammt.

An der Gasflasche befindet sich ein Ventil, mit dessen Hilfe man die Gaszufuhr regulieren kann. Die Menge des zugeführten Gases hat Auswirkungen auf die Grilltemperatur. Wenn der Gasgrill über mehrere Gasbrenner verfügt, kann man den Grill darüber hinaus in verschiedene Temperaturzonen unterteilen. Heutzutage sind zwischen zwei und sechs Brennern bei den Gasgrills üblich.

Vorteile des Gasgrills

Ein Gasgrill verfügt aufgrund seiner technischen Konzeption über eine Reihe von Vorzügen gegenüber anderen Grilltypen. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • sofort betriebsbereit
  • leichte Reinigung
  • geringe Geruchsbelästigung
  • niedrige Folgekosten
  • beherrscht Grillen und Räuchern

Sofort betriebsbereit

Der Gasgrill hat im Vergleich mit einem Holzkohlegrill eine sehr kurze Vorlaufzeit. Man muss weder umständlich die Kohleglut entfachen noch darauf warten, dass die Glut die notwendige Temperatur erreicht. Vom Entzünden der Flamme bis zum aktiven Grillen und Garen vergehen wenige Minuten. Damit eignet sich ein Gasgrill insbesondere für das spontane Grillen zwischendurch.

Zudem lässt sich die Grilltemperatur durch die Gaszufuhr stufenlos kontrollieren. Dadurch kann man neben Würstchen auch anspruchsvollere Gerichte wie Pizza oder Brot auf einem Gasgrill zubereiten. Die hochwertigeren Gasgrills sind bereits mit einem Thermometer ausgestattet, sodass man die aktuelle Temperatur stets im Blick hat.

Da sich der Grill über eine Gasflasche versorgt, kann die Grillsession auch den ganzen Nachmittag und Abend dauern. enders-81496-baltimore-gasgrill.jpgBei einem Holzkohlegrill müsste man zwischendurch immer wieder die Glut erneuern, was Zeit kostet und den Grillbetrieb aufhält.

Außerdem muss man nicht warten, bis die Kohle verglüht ist, um den Gasgrill einzupacken. Das Feuer lässt sich auf Knopfdruck ausschalten. Nach ein paar Minuten hat sich auch das Gehäuse merklich abgekühlt.

Leichte Reinigung

Die Reinigung eines Gasgrills fällt recht komfortabel aus und ist schnell erledigt. Bei einer Vielzahl von Modellen benötigt man nämlich zur Säuberung des Grillrosts lediglich eine Bürste.

Dazu schaltet man den Gasgrill zuvor auf die höchste Temperaturstufe. Anschließend verschließt man den Deckel und wartet einige Minuten. Danach hängen an dem Rost nur noch einige brüchige Rückstände. Diese Reste hat man im Nullkommanichts vom heißen Grillrost entfernt, wenn man eine Messingbürste benutzt.

Geringe Geruchsbelästigung

Gasgrills vermeiden unliebsame Konflikte mit den Nachbarn wegen Geruchsbelästigung. Es entsteht praktisch kein Qualm und Rauch. Lediglich der Duft von frisch gegrillten Lebensmitteln weht durch die Luft, was die meisten Menschen nicht als störend empfinden.

So kann man einen Gasgrill sowohl im Garten als auch auf einem Balkon in einem Mietshaus verwenden. Da man ihn wegen des fehlenden Rauchs problemlos im geschützten und überdachten Bereich nahe der Wohnung platzieren kann, verlängert sich die Grillsaison automatisch.

Nun kann man auch an den verregneten Tagen ein saftiges Steak auf den Rost schmeißen. Deshalb ist der Gasgrill auch als Zweitgerät äußerst beliebt. Wenn die von langer Hand geplante Gartenparty wegen schlechten Wetters ins Wasser zu fallen droht, kann man seine Gäste immer noch mit knusprigen Würstchen bewirten.

Niedrige Folgekosten

Gasflaschen sind relativ günstig im Preis und halten lange durch. Bei Holzkohlegrills muss man die Anschaffung von Kohle, Pellets oder Holzbriketts miteinkalkulieren. Bei Elektrogrills fallen Stromkosten an. Beide Geräte sind deshalb bei intensiver Nutzung dem Gasgrill im Hinblick auf die Verbrauchskosten deutlich unterlegen.

Beherrscht auch Räuchern

Für das Räuchern von Fleisch, Fisch oder Käse setzt man im Grillbereich vorzugsweise auf sogenannte Smoker. Das Räuchern setzt nämlich heißen Rauch und Brennholz voraus, da dieses dem Grillgut sein spezielles Räucheraroma verschafft. Wie kann da also ein Gasgrill mithalten, der bekanntermaßen ohne Rauch und Holz auskommt?

Beim Gasgrill hilft man sich ebenfalls mit Holz in Form von Chips oder Pellets. Der Handel hält speziell für Gasgrills passende Holzmischungen bereit. Diese Holzchips weicht man in Wasser ein, bis sie sich mit der Feuchtigkeit vollgesogen haben. Dann wickelt man die Holzteilchen in Alufolie ein. landmann-atracto.jpgAnschließend sticht man ein paar Löcher in die Folie, damit der Rauch entweichen kann.

Das präparierte Päckchen deponiert man möglichst nahe an den Brenner, zündet den Gasgrill an und schließt den Deckel. Das Grillgut wird nun einerseits gegart, andererseits geräuchert und nimmt dadurch ein unverwechselbares Aroma an.

Verschiedene Bautypen

Im Handel sind verschiedene Typen von Gasgrills erhältlich, die sich durch ihre Bauweise und Einsatzzweck unterscheiden. Im Wesentlichen geht es darum, ob man den Grill nur im Garten benutzen möchte oder ob er auch für den mobilen Einsatz gedacht ist. Folgende Typen gibt es:

  • Gasgrill mit Rollwagen
  • Tragbarer Gasgrill
  • BBQ-Gasgrill

Gasgrill mit Rollwagen

Die Gasgrills mit Rollwagen sind prinzipiell auch mobil, weil sie sich dank ihrer Rollen schieben lassen. Diese Geräte sind jedoch viel zu groß und zu schwer, um sie über weite Strecken zu transportieren. Die Rollen dienen lediglich dem Verschieben auf der Terrasse oder im Garten.

Der Markt hält Gasgrills in vielen verschiedenen Größen bereit. Die Grills unterscheiden sich durch die Anzahl der verwendeten Brenner sowie durch die Größe der Grill- und Ablagefläche. Das Rahmengestell ist häufig aus massivem Stahl gearbeitet, damit der Grill eine möglichst hohe Standfestigkeit besitzt.

Tragbarer Gasgrill

Tragbare Gasgrills sind die wesentlich leichtere Alternative zum klassischen Gasgrill auf Rollen. Der Grill ist zudem meist mit kleineren Gasflaschen oder Kartuschen bestückt. Deshalb lässt er sich einfach im Auto oder auch zu Fuß bis an ein Seeufer oder eine Schutzhütte transportieren. Da manche Balkone und Dachterrassen in der Stadt kleiner ausfallen, empfiehlt sich der kompakte Gasgrill auch dort.

BBQ-Gasgrill

BBQ-Grills sind gewissermaßen eine Untergruppe der Gasgrills mit Rollwagen. Sie sind mit den meisten Brennern bestückt und entsprechend groß. Der eigentliche Unterschied liegt in der Art des Grillens. Denn BBQ-Grillen hebt sich deutlich von der herkömmlichen Brutzelei am offenen Feuer ab.

Beim normalen Grillen geht es darum, ein paar kleinere Fleischstücke wie Würstchen, Steaks oder Filets zu garen. Um es überspitzt zu sagen: Beim BBQ-Grillen kommen komplette Tiere auf den Rost. Es handelt sich auf jeden Fall um sehr große Fleischstücke, die weitaus mehr Garzeit benötigen. Eine BBQ-Session kann so bis zu 20 Stunden andauern.

Die BBQ-Grills benötigen deshalb eine exzellente Temperaturregelung, die auch über solch einen langen Zeitraum die Grilltemperatur konstant hält. Eine große verschließbare Haube ist bei solchen Geräten Standard. Allerdings gelingt das Fleisch nicht ganz so rauchig wie bei einem Smoker auf Holzkohlebasis.

Ausstattungsmerkmale

Die Basisausstattung von Gasgrills ist stets die gleiche. Die Geräte verfügen in der Regel über:

  • Brenner
  • System zur Hitzeverteilung (Steine oder Metall)
  • Grillrost
  • Deckel

Daneben spielt noch der Gasverbrauch oder die Leistung eine wesentliche Rolle. Weitere Details der Ausstattung sind vernachlässigbar. Denn die Qualität des Grills macht sich an der Ausführung und Verarbeitung der Basiselemente fest.

Brenner

Die günstigen Einsteigermodelle verfügen über einen einzelnen Brenner, der zentral angebracht ist. broilmaster-bbqg09de-bbq.jpgDie etwas hochwertigeren Geräte sind mit mindestens zwei Brennern ausgestattet. Im Topbereich sind es bis zu sechs Brennkammern.

Mehrere Brenner haben zunächst einmal den Vorzug, dass sie eine größere Fläche beheizen können. Außerdem lassen sich die Brenner seitlich versetzt anbringen. So kann die Flüssigkeit nicht mehr direkt in die Flamme hineintropfen.

Mit mehreren Brennern lässt sich zudem parallel Grillgut zubereiten, das unterschiedliche Grilltemperaturen benötigt. Man kann also ein Steak auf hoher Stufe grillen, während man auf der anderen Seite gleichzeitig die Gemüsebeilagen gart. Zudem ermöglicht ein Gasgrill mit mehreren Brennkammern das indirekte Grillen, das eine besonders schonende Zubereitungsmethode darstellt.

Gasverbrauch

Die Leistung eines Gasgrills wird in Kilowattstunden angegeben. Dieser Wert sagt aus, welche Menge an Gas der Grill binnen einer Stunde verbraucht. Da die technische Weiterentwicklung der Gasgrills voranschreitet, verfügt ein Gerät mit hoher Watt-Zahl nicht zwangsläufig über eine bessere Leistung.

Inzwischen arbeiten die Grills immer energieeffizienter. Ein Neugerät kann also durchaus in puncto Leistung mit einem älteren Gasgrill mithalten, auch wenn die Leistungsangabe deutlich niedriger ausfällt.

Es ergeben sich allerdings durch die Größe des Grills Unterschiede in Bezug auf den Gasverbrauch. Ein größerer Grill verbraucht zwar in der Summe mehr Gas, nutzt diese Energie jedoch effektiver als ein Kleingerät.

Lava- oder Keramiksteine

Für die Hitzeverteilung im Gasgrill haben sich verschiedene Varianten etabliert:

  • Lavasteine
  • Keramiksteine
  • Edelstahlstäbe

Die meisten Gasgrills verwenden Steine aus Lava oder Keramik. Der Vorteil gegenüber Holzkohle: Das Herabtropfen von Flüssigkeit und Fett setzt keine gesundheitsschädlichen Stoffe frei. Allerdings kann das Fett eine Stichflamme auslösen, was nicht ungefährlich ist.

Für dieses Problem gibt es zwei Lösungen. Die hochwertigen Gasgrills sind mit einer Schale versehen, welche die herabtropfende Flüssigkeit auffängt. Eine Alternative stellen Grills dar, die statt Steinen Edelstahlstäbe verwenden. Diese sogenannten Flavorizer Bars reagieren völlig unempfindlich auf das Fett und nutzen den Fleischsaft zudem, um das Grillgut zu aromatisieren.

Grillrost

Ein vernünftiger Grillrost sollte robust und rostfrei sein. Dazu verwenden die Hersteller in der Regel hochwertigen Edelstahl, Gusseisen oder Aluminium, das mit Porzellanemaille beschichtet ist. Die Topprodukte sind zusätzlich verchromt oder vernickelt.

Bei einem Grillrost aus Gusseisen muss man jedoch damit rechnen, dass er sich etwas schlechter reinigen lässt. Dies fällt bei den Geräten mit einer Beschichtung aus Porzellan oder Keramik wesentlich leichter. Edelstahl wiederum leitet die Wärme nicht so gut weiter wie die anderen Metalle. outdoorchef-ascona-570-g.jpgIn diesem Bereich spielt ein Rost aus Gusseisen beispielsweise seine Stärken aus.

Unabhängig vom Material sollte man darauf achten, dass die Stäbe einen ausreichenden Durchmesser haben. Denn je dicker der Durchmesser ist, umso besser kann der Rost die Hitze speichern.

Sicherheit

Das Arbeiten am offenen Feuer ist per se mit Gefahren verbunden, weil man sich Verbrennungen zuziehen kann. Bei einem Gasgrill kommt hinzu, dass das unsichtbare Gas ein zusätzliches Risiko birgt. Gasgrills müssen also gewissen Sicherheitsstandards genügen, damit der Grillspaß nicht mit einem Unfall endet.

Prüfsiegel

Bestimmte Prüfsiegel von unabhängigen Instituten stellen einen wichtigen Fingerzeig dar, ob der Gasgrill eine Reihe von Normen hinsichtlich der Sicherheit erfüllt. Zu den bedeutsamen Prüfsiegeln zählen:

  • GS
  • DVGW

Sowohl das GS-Siegel als auch die Auszeichnung vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) garantieren, dass der Grill alle notwendigen Kriterien hinsichtlich der Sicherheit erfüllt.

Besonders günstige Geräte aus Fernost stellen sich dieser Überprüfung nicht. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Doch als Kunde kann man dieses Risiko eben nicht ausschließen. Neben dem GS- und DVGW-Siegel testet im Übrigen auch der TÜV regelmäßig Gasgrillgeräte.

Standfestigkeit

In der Praxis stellt die Standfestigkeit des Gasgrills ein ebenso wichtiges Kriterium dar. Die hochwertigen Modelle sind aus speziellem Stahl gefertigt, der ein hohes Eigengewicht gewährleistet. Die Grills sind absolut wetter- und windbeständig. Zudem sorgt das Gewicht dafür, dass die Geräte auch auf weichem Untergrund wie einem Gartenrasen einen festen Stand haben und nicht umkippen können.

Die richtige Größe des Grills

Wer auf einen Gasgrill umsteigt, verfügt meist bereits über mehrere Jahre Grillerfahrung. Denn ein guter Gasgrill reizt alle Möglichkeiten des Grillens aus. Wie groß der Grill beschaffen sein muss, richtet sich nach drei Faktoren:

  • Zahl der Gäste
  • Zur Verfügung stehender Raum
  • Grillgut

Zahl der Gäste

Es ist völlig klar: Je mehr Gäste man bewirtet, umso größer sollte die Grillfläche sein. Doch die Größe der Grillfläche hängt auch wesentlich davon ab, welche Speisen man seinen Gästen anbieten möchte. Würstchen beanspruchen auf einem Grillrost deutlich weniger Platz als Steaks oder Filets.

Wenn man regelmäßig für eine Gruppe von 2-3 Personen grillt, reicht ein Grill mit einer Grillfläche von 30 x 25 cm vollkommen aus. Sind es um die 8 Personen, sollte der Grill etwa 75 x 75 cm Grillfläche bieten.

Grundsätzlich gilt aber, dass die Besucher von Grillpartys in der Regel geduldig sind. Sie wissen, dass ein Würstchen seine 15 Minuten auf dem Grill benötigt. Sie werden sich kaum beschweren, wenn es mal ein paar Minuten länger dauert.

Zur Verfügung stehender Raum

Für viele Menschen ist entscheidender, dass der Gasgrill zum knapp bemessenen Raumangebot passt. Nicht jeder Grillfreund nennt einen großzügig geschnittenen Garten sein Eigen. broilmaster-bbqg08de-bbq.jpgDenn viele Gasgrills nutzt man auf Balkons, um die Nachbarn nicht mit dem Rauch zu stören.

Dabei muss man jedoch beachten, dass Gasgrills gewöhnlich etwas größer ausfallen als herkömmliche Holzkohlegrills, da sie über einen Seitentisch verfügen. Deshalb sollte man vor dem Kauf den zur Verfügung stehenden Raum ausmessen. Schließlich müssen ja auch noch die Gäste irgendwo Platz finden.

Das Grillgut

Die Größe des Gasgrills hängt auch davon ab, welche Speisen man auf diesem Gerät zubereiten möchte. Wenn man nur die gängigen Gerichte wie Würstchen und Steaks braten möchte, reicht ein normaler Gasgrill vollkommen aus.

Doch wenn man zusätzlich Pizza, Brot, Kuchen oder Grillspieße zubereiten will, braucht man ein besseres Gerät. Erst recht gilt dies, wenn man die besonderen Vorzüge des BBQ-Grillens genießen möchte. Denn ein großer Gasgrill ist letztlich nichts anderes als eine voll funktionstüchtige Outdoor-Küche.

Hersteller

Weber

Die Firma Weber hat das Grillen revolutioniert. Sie war der Erfinder des geschlossenen Grillsystems mit Deckel. Der geschlossene Deckel sorgt dafür, dass die Speisen von allen Seiten mit heißer Luft versehen werden und dadurch gleichmäßig garen. Diese Erfindung war eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg des Gasgrills.

Bis heute ist Weber einer der innovativsten Grillhersteller geblieben. Das Unternehmen hat beispielsweise ein raffiniertes Auffangsystem für Fette und andere Flüssigkeiten geschaffen. Wenig verwunderlich gehören die Gasgrills von Weber zu den Geräten, die sich am einfachsten säubern lassen.

Die Weber-Gasgrills sind aus Gusseisen, Edelstahl, Aluminiumdruckguss und Porzellanemaille gefertigt. Zudem ist umfangreiches Zubehör erhältlich. Weber führt vom Drehspieß über den Pizzastein bis hin zur Grillzange und zum Funkthermometer alles im Sortiment, was das Herz begehrt.

Napoleon

Napoleon ist ein kanadisches Unternehmen, das durch die hochwertige Verarbeitung seiner Gasgrills überzeugen kann. Die Grillgeräte von Napoleon verfügen über einige Alleinstellungsmerkmale:

  • Infrarottechnik
  • Wave-Grillrost
  • Sizzle Zone

Die Firma kombiniert in ihren Geräten Hightech mit traditionellen Herstellungsverfahren. Der Kundendienst arbeitet sehr zuverlässig. Das Vertriebsnetz der Fachhändler ist auch in Deutschland sehr gut ausgebaut. Dadurch genießt das Unternehmen bei Kunden einen exzellenten Ruf.

Die Topmodelle von Napoleon sind in den Modellreihen Prestige, Prestige Pro und Lex zu finden. Diese Geräte sind eher Outdoor-Küchen denn normale Gasgrills. Doch auch für das kleinere Budget bietet die Marke einige Produkte an. Die Serien Travel und Triumph umfassen zum Beispiel kompakte, tragbare Gasgrills.

Broil King

Broil King stammt wie Napoleon aus Kanada, aber mischt inzwischen recht erfolgreich den europäischen Markt auf. campingaz-205659-pueblo-iii.jpgBroil King konzentriert sich auf Systemgrills. Das heißt, man kann seinen Gasgrill dank umfangreicher Komponenten immer weiter aufrüsten. Die Bauteile sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt.

Die Gasgrills von Broil King sind zum Beispiel mit einem aromatisierenden Grillrost aus Edelstahl ausgestattet. Zudem ist der Dual-Tube Stabbrenner eine exklusive Erfindung des kanadischen Herstellers.

Einsteiger sollten einen Blick auf die Modellreihen Monarch und Signet werfen. Der Sovereign ist für Grillfreunde geeignet, die häufiger eine große Zahl von Gästen bewirten. Der Gasgrill Regal wiederum ist ein Profigerät, das höchsten Ansprüchen genügt.

Beef Eater

Beef Eater ist in Australien Marktführer für Outdoor-Küchen und Gasgrills. Das Unternehmen konnte in den letzten Jahren zunehmend auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Der Hersteller wendet sich mit seinen Produkten sowohl an den Freizeitgriller wie an gewerbliche Griller, die beispielsweise ein Catering-Unternehmen betreiben. Die Geräte haben folgende besonderen Ausstattungsmerkmale:

  • Quartz-Zündmechanismus
  • Anti-Aufflamm-Schutz
  • Vaporizer-Schienen

Für die professionellen Nutzer eignen sich die Topmodelle aus der Serie S 3000 oder SL 4000. Die Gasgrills aus der Produktreihe 1000 werden den gehobenen Ansprüchen von ambitionierten Freizeitgrillern gerecht. Das Modell Bugg eignet sich wiederum hervorragend als mobiler Grill fürs Camping.

Auch Vereine, die regelmäßig ein großes Fest ausrichten, werden im Sortiment des Markenherstellers fündig. Die Modelle Sportzgrill und Clubman eignen sich zum Zubereiten großer Mengen an Grillgut.

Rösle

Deutsche Firmen zählen nicht zu den bekanntesten Marken unter den Gasgrillherstellern. Doch ein Hersteller wie das Allgäuer Unternehmen Rösle wird unter eingefleischten Grillfans durchaus wegen seiner hervorragenden Verarbeitungsqualität geschätzt.

Die Gasgrills von Rösle gelten als langlebig und sind vor allen Dingen sehr einfach zu bedienen. Insbesondere der Gaskugelgrill hat eine optisch sehr charmante Form. Darüber hinaus bietet Rösle zahlreiche BBQ-Gasgrills an.

Fazit

Die Wahl des richtigen Gasgrills hängt zunächst von rein praktischen Erwägungen ab. Wie viel Platz steht für den Grill zur Verfügung? Für wie viele Personen grillt man in der Regel? Will man den Grill auch zu einem Ausflug mitnehmen können?

Wenn man diese Fragen beantwortet hat, kann man sich mit den verschiedenen Ausstattungsmerkmalen beschäftigen. Als Faustregel gilt: Einsteiger sollten nicht gleich zu den Topprodukten greifen, die Küchen auf Rädern ähneln. Als Anfänger sollte man sich an dieses Niveau langsam herantasten. Es dauert seine Zeit, bis man alle Möglichkeiten eines Gasgrills ausschöpfen kann.

Nichtsdestotrotz sollte man auch als Anfänger nicht am falschen Ende sparen. Der Grillrost ist zum Beispiel ein elementares Bauteil eines Gasgrills, dessen Qualität ausschlaggebend für den Geschmack des Grillguts ist. Hier sollte man sein Geld in eine möglichst hochwertige Materialverarbeitung investieren.

Gleiches gilt für das Rahmengestell und die Standfestigkeit des Geräts.